Dass es auch unter guten Freunden ab und zu mal zu einer kleinen Rivalität kommen kann, das wissen wir bereits vom Spielplatz. Doch auch im Erwachsenenalter kann eine Fehde das sportliche Leben ein wenig aufregender gestalten. Das Ziel ist es natürlich nicht, die eigene Freundschaft aufs Spiel zu setzen. Stattdessen geht es um einen freundlichen Wettbewerb, bei dem sich die Teilnehmer gegenseitig zu Höchstleistungen anspornen. Dabei muss es aber nicht unbedingt auf einen richtigen Rasen gehen.
Sport passiv und aktiv
Wenn es sportlich zur Sache geht, kann es sich um eine ganze Menge an verschiedenen Optionen handeln. So kann man zum Beispiel selbst Hand anlegen und schauen, wer in einer kürzeren Zeit die eigenen Gewichte am meisten erhöhen kann. Oder ihr könnt gemeinsam über Online-Buchmacher Vorhersagen zu den Spielen abgeben und vergleichen, wessen Vorhersagen näher am tatsächlichen Ergebnis liegen. Selbst Schach gilt ja als Sport und kann daher zum Austragungsplatz eines freundschaftlichen Wettbewerbs dienen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, sich gegenseitig die besten Leistungen abzuverlangen. Man muss dann nur aufpassen, dass man sich nicht zu sehr verausgabt.
Der Einfluss von sozialen Medien
Dabei spielt sich eine solche Herausforderung heute nicht mehr unbedingt im rein privaten Raum ab. Durch sogenannte Challenges wird es auf den sozialen Medien schnell einmal öffentlich. Gerade auf Plattformen wie TikTok machen diese Challenges ihre Runde und die Teilnehmer posten dann mit Begeisterung ihre Ergebnisse. Das bringt natürlich einen gewissen Druck mit sich, sorgt aber auch dafür, dass dann alle wirklich ihr Bestes geben. Hier ist natürlich die Versuchung groß, sich mit dem eigenen Freundeskreis zu vergleichen. Denn natürlich ist man gerade mit den engen Freunden auf fast allen Plattformen verlinkt. Das macht das Teilen und Mitmachen besonders einfach.
Persönliche Herausforderungen
Aber auch abseits der sozialen Medien kann es manchmal als kleine Motivation helfen, wenn man sich mit den Freunden oder Trainingspartnern misst. Gerade bei Kontaktsportarten wie BJJ oder Boxen ist das natürlich bereits im Sport selbst integriert. Aber auch bei der Leichtathletik kann eine hitzige Rivalität geradezu Flügel verleihen. Gegen Freunde verliert man nämlich besonders ungerne. Das heißt natürlich nicht, dass man nun bei jeder Trainingseinheit bis aufs Blut wetteifern muss. Aber gelegentlich kann man schonmal nebeneinander an den Start gehen, um zu sehen, wo denn der eigene Stand ist. Wichtig ist dabei aber natürlich immer, dass man einen freundlichen Sportsgeist beibehält.
Digitale Wettbewerbe
Heutzutage gibt es im Internet Bewerbe zu fast jedem nur erdenklichen Thema. Und natürlich ist das auch beim Sport nicht anders, wobei es sich hier in erster Linie natürlich um E-Sport dreht. Das können Hero Shooter wie Overwatch oder Marvel Rivals sein, oder Strategiespiele wie zum Beispiel DOTA 2 oder League of Legends. Als Freundeskreis kann man hier entweder gegeneinander antreten oder sich schlicht und ergreifend zum Team zusammenschließen. Das macht es dann natürlich besonders spannend. Hier kann man dann auch tatsächlich Rivalitäten mit Spielern entwickeln, die auf der anderen Seite der Erde leben. Aus solchen Rivalitäten werden dann nicht selten auch einmal Freundschaften.
Wichtige Grundregeln
Wenn man an einem Wettkampfsport teilnimmt, dann sollte man sich einige Grundsätze an sportlicher Fairness mit an den Start nehmen. So sollte man sich vor und nach dem Wettkampf immer die Hand schütteln, unabhängig vom Ausgang. Zwar kann das manchmal schwerfallen, aber das ist das Minimum. Natürlich sollten sich alle an die Regeln halten. Und wenn es sich um einen freundschaftlichen Wettbewerb handelt, dann ist es auch angemessen, die Regeln nicht zu sehr zu diskutieren. Im Zweifelsfall ist man lieber großzügig. Am Ende geht es ja doch eher um den Spielspaß, als darum, die eigenen Freunde einzuseifen.
Die Zukunft des Duells
Was früher mit dem Fehdehandschuh geklärt wurde, findet heute oftmals in der Lobby eines FPS Shooters ausgetragen. Das wird in der Zukunft auch sicherlich noch zunehmen, gerade weil Esports zu einem eigenen Zweig der sportlichen Betätigung geworden sind, mit einem eigenen Wettkampfcircuit und einer funktionierenden Infrastruktur. Statt der Muckibude kann es also in der Zukunft auch das Keyboard sein. Die Regeln bleiben die gleichen. Mit einem Minimum an Höflichkeit und Fairness macht es nicht nur mehr Spaß, sondern bedeutet für alle Teilnehmer auch mehr Fortschritt und Entwicklung. So erhält man sich nicht nur den Sport, sondern auch die Freunde.